Meine Erste Mitteldistanz

Am 04. September 2016 war es dann endlich so weit. Meine erste Mitteldistanz beim Carglass Cologne Triathlon Weekend stand an.
Angereist bin ich einen Tag vorher, ohne große Erwartungen, nur mit dem Gedanken Spaß zu haben und Erfahrungen zu sammeln.
Samstag habe ich dann schon mal mein Rad eingecheckt und mit den nötigsten Vorbereitungen in der Wechselzone zurückgelassen… ein wenig mulmig ist einem da schon, auch wenn man es an Security nicht gemangelt hat. Anschließend ging es dann traditionell für des Carboloading zum Italiener. Es versteht sich von selbst, dass es zur Vorspeise Pizza und als Hauptgericht Nudeln gab. Gestärkt ging es dann wieder ins Hotel mit eignen Gedanken im Hinterkopf, wie: Habe ich genug trainiert, hält das Material, komme ich mit der Ernährung zurecht, und und und…
Als es dann endlich Sonntagmorgen war und ich mit einem guten Gefühl in den Shuttle Bus stieg war ich doch sehr erleichtert, dass es endlich losgeht.
In der Wechselzone angekommen ging es dann an das endgültige Einrichten des Wechselplatzes mit Helm Radschuhen, Nummernband, und allem was man eben so braucht. Nachdem das alles erledigt war, ging es dann an die finale Wettkampfvorbereitung. Das heißt: Einteiler anziehen, einlaufen, letzter Gang auf die Toilette, Neo anziehen, noch schnell ein Gel reindrücken und ab zum Start.
Es war ein Wasserstart, das heißt alle Teilnehmer starten aus dem Wasser. Wären dem Einschwimmen fing es dann auch noch an zu regnen – ich dachte mir nur naja wird schon- doch falsch gedacht… Alle Starter stellten sich zum Start bereit an der Linie auf und dann fing es auch noch zu donnern an. Der Start wurde während des Countdowns abgebrochen und alle mussten das Wasser verlassen.
Nun hieß es warten bis es Entwarnung vom Wetterdienst gab. Dies war dann nach ca. 1h 30min der Fall als plötzlich eine Durchsage kam, in 10min Start. Problem war nur, der Neo war aus… Jetzt hieß es beeilen.
Ich war auf die Sekunde pünktlich zu Startsignal an der Startlinie jedoch mit nicht optimale Ausgangsposition. Aber das Beste daraus gemacht und mein Ding geschwommen. Die Füße des schnellsten Schwimmer habe ich leider verpasst, bin dann aber noch als zweiter mit einer Zeit von 22:50min aus dem Wasser.
Dann einen sauberen Wechsel und aufs Rad und nach dem Motto „Mal schauen wann sie kommen“ losgefahren. Problem hierbei war – mein Leistungsmesser war aus und ging auch nicht wieder an… also aufs Gefühl verlassen. Nach ca. 30km kann dann der spätere Gesamtsieger mit dem ich dann den Restlichen Höllenritt bei Sturm und Hagel verbrachte.
Nach 90km blieb dann die Uhr bei 2:12h stehen…
Dann der Wechsel ging mit kurzer Toilettenpause relativ unspektakulär von statten und ich nahm den abschließenden Halbmarathon in Angriff. Die ersten 10km liefen wirklich traumhaft. Doch dann ging es zum ersten Mal die Wendeltreppe hinauf und ab hier musste ich leiden. Es war ein echter Kampf bis km 16 als ich plötzlich wie beflügelt wieder rennen konnte und so mit einer Gesamtzeit von 4:13:09h und einer Laufzeit von 1:33:27h überglücklich ins Ziel kam und das ganze unter 4:15h.
Es ist auf jeden Fall etwas ganz anderes als die olympische Distanz!

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